AKTUELLES

(gießen, den 15. september 2009) Zurück aus dem Urlaub, der ein wunderbarer und großartiger - ganz viele Superlative ausnahmsweise zugelassen - war, schleicht die Arbeit sich noch sehr langsam heran. Heute morgen Bauprobe, dann in zwei Wochen Probenbeginn. Das ist gut.
Was mich aber bei unseren Rückkehr richtig überrollt hat, waren die nicht die fast zwanzig Grad tieferen Temperaturen, das ist Pipifax, sondern die unwahrscheinliche Lautstärke und Geschwindigkeit unseres Alltags hier vor Ort. Das tat richtig weh im Kopp. Und nach zwei Tagen hat man sich fast schon wieder daran gewöhnt. Dies wiederum finde ich erschreckend.


(gießen, den 31. august 2009)
Geschafft. 33 Vorstellungen in 40 Tagen. Hartes Brot, aber der Spaß hat überwogen. Und nur einmal hat der Regen uns ins Theater gezwungen. Somit alle historischen Freiburger Freiluftrekorde gebrochen.
Wohin jetzt? Erstmal mit der  lieben Frau H. knappe zwei Wochen in ein kleines Hotel, gelegen  zwischen Matala und Kalamaki (siehe Foto links) an der kretischen Südküste.
Dann eine Inszenierung.
Und sonst: Ja ist denn schon Weihnachten?


(freiburg, den 25. juli 2009)
Sommer in Freiburg: Premiere gelaufen, viel positive Resonanz, gute bis sehr gute Kritik ("Kleist lebt!") und der Himmel hielt bis gestern seine Pforten gnädigerweise geschlossen. Nun beginnt die Arbeit. Etwas über dreissig Vorstellungen bis Ende August. Das nennt man einen Berg. Aber das Ensemble ist ein angenehmes, so kann man es überleben.
Wer  Vorstellung gucken will: hier die Termine.
Und mein zweites Stück ist auf dem Markt. Ich harre einer Aufführung.

(freiburg, den 8. juli 2009) Letztes Wochenende war ich anläßlich eines kleinen dienstlichen Auftrages kurz zu Hause. Und ich war ganz überrascht, wie mir nach 3 Wochen im wohlhabend grünbürgerlich extrem selbstbewußten südbadischem Ambiente die mittelhessisch leicht prollig verunsicherte Durchschnittlichkeit von Gießen gefiel. Trotzdem, schön ist es halt schon hier unten, siehe  nur links meine Textlernbank  auf dem alten Friedhof um die Ecke (Oh Herr Kleist: Ihre Sprache und die altersbedingt nachlassende Merkfähigkeit). Die Premiere nähert sich mit großen Schritten. Und mein Verlag hat ein weiteres Theaterstück von mir angenommen. Ende des Monates mehr.

(freiburg, den 14. juni 2009) Letzten Mittwoch die Vorproben in Gießen beendet. Eine Art Reise durch den Zeittunnel, wenn man nach drei Jahren wieder an eine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. September geht es dort weiter. Pause. Gut so. Am letzten Freitag dann im Rahmen einer kleinen Geburtstagsreise mit der Liebsten über Kaiserstuhl, Tuniberg, Elsaß und Schwarzwald nach Freiburg. Plötzlich kam der Sommer und sie kochen hier unten einfach besser. Ab morgen früh Proben für den "Zerbrochenen Krug". Und draußen über den Dächern von Herdern (Was ein großes Glück bei der Wohnungssuche!) als Begrüßung ein kleines südbadisches Unwetter.